Querschnittsnachweis für Druck

Einleitung

Dieser Rechner führt den Querschnittsnachweis für Druck parallel zur Faser im Grenzzustand der Tragfähigkeit (GZT) nach Eurocode 5 durch.

Aus der gewählten Holzfestigkeitsklasse, dem Querschnitt, der Bemessungsdruckkraft, der Nutzungsklasse und der Lasteinwirkungsdauer werden die maßgebenden Bemessungswerte automatisch ermittelt und die Ausnutzung des Querschnitts bestimmt.

Der Nachweis gilt für Druckbeanspruchung in Faserrichtung. Stabilitätsnachweise, Auflagerbereiche, Verbindungsmittel und weitere mögliche Nachweise werden separat behandelt.

Rechner – Druck parallel zur Faser

Querschnittsnachweis im Grenzzustand der Tragfähigkeit

Kennwerte
Nadelholz
kN
mm
mm
Nutzungsklassen
KLED

Ergebnis

Holz C24 – Nadelholz
Querschnittsfläche A 15.000 mm²
fc,0,k 21,00 N/mm²
kmod 0,70
γM 1,30
fc,0,d 11,31 N/mm²
= 21,00 · 0,70 / 1,30
σc,0,d 10,00 N/mm²
= 150.000 / 15.000
Ausnutzung 88,4 %
✓ Nachweis erfüllt
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Nutzung der Ergebnisse erfolgt auf eigene Verantwortung. Eine Haftung für Schäden wird nicht übernommen.
Hinweis: Der Rechner führt den Querschnittsnachweis für Druck parallel zur Faser durch. Weitere Nachweise, insbesondere für Stabilität, Verbindungen und Auflagerbereiche, werden separat behandelt.

Formeln

Berechnung des Querschnittsnachweises für Druck parallel zur Faser

1. Querschnittsfläche

Für einen rechteckigen Holzquerschnitt wird die Querschnittsfläche aus Breite und Höhe bestimmt:

A = b · h

A – Querschnittsfläche [mm²]
b – Querschnittsbreite [mm]
h – Querschnittshöhe [mm]

2. Charakteristische Druckfestigkeit

Die charakteristische Druckfestigkeit parallel zur Faser wird aus der gewählten Festigkeitsklasse des Holzes übernommen:

fc,0,k

Der Wert fc,0,k beschreibt die charakteristische Druckfestigkeit parallel zur Faser. Die verwendeten Kennwerte sind auf der Seite Werkstoff Holz hinterlegt.

3. Modifikationsbeiwert kmod

Der Modifikationsbeiwert kmod berücksichtigt die Nutzungsklasse und die Lasteinwirkungsdauer.

kmod

Der für den Nachweis maßgebende Wert wird automatisch aus der gewählten Nutzungsklasse und Lasteinwirkungsdauer bestimmt.

Die verwendeten Werte sind auf der Seite Werkstoff Holz hinterlegt.

4. Bemessungswert der Druckfestigkeit

Der Bemessungswert der Druckfestigkeit ergibt sich aus der charakteristischen Druckfestigkeit, dem Modifikationsbeiwert kmod und dem Teilsicherheitsbeiwert γM:

fc,0,d = fc,0,k · kmod / γM

fc,0,d – Bemessungswert der Druckfestigkeit [N/mm²]
fc,0,k – charakteristische Druckfestigkeit [N/mm²]
kmod – Modifikationsbeiwert
γM – Teilsicherheitsbeiwert

5. Druckspannung im Querschnitt

Die vorhandene Druckspannung ergibt sich aus der Bemessungsdruckkraft und der Querschnittsfläche:

σc,0,d = NEd / A

σc,0,d – vorhandene Druckspannung [N/mm²]
NEd – Bemessungsdruckkraft [N]
A – Querschnittsfläche [mm²]

6. Querschnittsnachweis

Der Nachweis ist erfüllt, wenn die vorhandene Druckspannung den Bemessungswert der Druckfestigkeit nicht überschreitet:

σc,0,d ≤ fc,0,d

Alternativ kann der Nachweis über die Ausnutzung dargestellt werden:

η = σc,0,d / fc,0,d ≤ 1,0

Der Nachweis ist erfüllt, wenn die Ausnutzung höchstens 100 % beträgt.

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