Mit diesem Rechner kann eine Holzbalkendecke als Einfeldträger bemessen werden. Aus den Lasten der Decke werden die maßgebenden Schnittgrößen ermittelt und anschließend die erforderlichen Nachweise für den Holzbalken geführt.
Dabei werden drei Nachweise geführt:
- Querschnittsnachweis für Biegung und Schub
- Durchbiegungsnachweis im Gebrauchszustand
- Auflagernachweis für den Druck rechtwinklig zur Faser
Die Deckenlasten werden aus dem Eigengewicht des Deckenaufbaus und der Verkehrslast ermittelt. Über den Balkenabstand wird die Flächenlast in eine Linienlast umgerechnet. Das Eigengewicht des Holzbalkens wird zusätzlich berücksichtigt.
Die Berechnung erfolgt anschließend für den einzelnen Deckenbalken unter Berücksichtigung der Spannweite, des Querschnitts und der Auflagerbreite. Die verwendeten Lastannahmen können bei Bedarf angepasst werden.
Eingaben Holzbalkendecke
Geometrie
L ist die lichte Spannweite zwischen den Auflagerkanten. Die statische Spannweite wird von Auflagermitte zu Auflagermitte berechnet.
Holz und Querschnitt
Bemessungsbedingungen
Deckenlasten
1. Querschnittsnachweis
Lastberechnung
Lastsicherheitsfaktor: Eigengewicht γG = 1,35 und Verkehrslast γQ = 1,50.
Maßgebende Schnittgrößen
Biegenachweis
Schubnachweis
Vereinfachter Nachweis für einen geraden, einfach gelagerten Holzbalken mit gleichmäßig verteilter Last. Weitere Einflüsse, insbesondere Stabilität, Aussparungen, Kerben und besondere Lagerungsbedingungen, sind gesondert zu prüfen.
2. Durchbiegungsnachweis
Grundlagen
Lastberechnung
Unmittelbare Durchbiegung
Kriechen und Enddurchbiegung
Vereinfachter Durchbiegungsnachweis für einen einfach gelagerten Holzbalken mit gleichmäßig verteilter Last. Der Grenzwert Lges/300 ist ein voreingestellter Richtwert. Weitere Anforderungen, insbesondere Schwingungen und projektspezifische Verformungsgrenzen, sind gesondert zu prüfen.
3. Auflagernachweis
Auflagerkraft
Wirksame Auflagerfläche
Querdruckfestigkeit
Nachweis der Druckspannung
Vereinfachter Auflagernachweis für einen Holzbalken mit bündigem Balkenende am Endauflager. Die zulässige Verlängerung der wirksamen Auflagerlänge ist kein tatsächlicher Balkenüberstand. Besondere Lagerungsbedingungen und konstruktive Details sind gesondert zu prüfen.
